Das perfekte Steak

Heute wollen wir uns mal dem meistgegrilltem Produkt auf unserem Meateor Helios widmen, dem Steak!

Das perfekte Steak liegt natürlich im Auge des Betrachters und es gibt hier viele Vorlieben und Meinungen. Fragt man 10 Köche, wird man wahrscheinlich 12 Meinungen erhalten, wie das perfekte Steak auszusehen hat. Deswegen schonmal vorweg, dies ist im Grunde kein richtiges Rezept sondern eher eine kleine Empfehlung, wie man das ganze angehen kann. Ob auch du dich dem Thema genau so näherst oder deinen eigenen Weg hast, das bleibt ganz dir überlassen.

Schreib auch gerne in die Kommentare wie du dein Steak zubereitest, denn wir werden das Thema weiter ausbauen und verschiedene Möglichkeiten zeigen, wie man zu einem richtig guten Steak kommt.

Fangen wir an mit dem Cut…

Gerade für einen Oberhitzegrill eignet sich ein eher marmoriertes Stück Fleisch besser als ein mageres Stück um die perfekte Kruste zu erhalten. Deswegen stehen wir auf ein gutes Rump- oder Rib-Eye-Steak. Aber auch hier gilt: Nehmt was euch schmeckt.

Reifeart….

Den einen oder anderen mag es gewundert haben, aber wir haben das Steak im Video vorher nicht gesalzen. Dies liegt daran, dass wir ein Shio-Mizu-Aged Steak von Eatventure verwendet haben. Dieses wird in der Reifung mit einer Salzsole besprüht, wodurch das Steak ein komplett durchzogenes vollmundiges Aroma erhält. Ansonsten würden wir das Steak vor dem Grillen salzen. Aber auch hier gibt es wieder einige Leute, die erst hinterher salzen. Ansonsten favorisieren wir gerade bei einem Rib-Eye-Steak das dry-aged Verfahren. Trocken gereift entfaltet das Fleisch sein Aroma deutlich besser. Es wird aromatischer und kräftiger im Geschmack.

Würzen….

Wie gerade schon erwähnt, normalerweise salzen wir das Steak vor dem Grillen und nicht hinterher. Dadurch zieht das Aroma einfach besser ins Steak ein. Macht dies ruhig so 5-10 Minuten vorher. Pfeffern sollte man das Steak definitiv erst hinterher, da Pfeffer beim grillen oder auch braten einfach verbrennt, bitter wird und sein Aroma einbüßt.

Gargrad…

Widmen wir uns dem Gargrad. Hier gehen die Meinungen sehr stark auseinander! Selbst bei mir kommt es auf den Cut und auch die Reifeart an. Aber ein Shio-Mizu-Aged oder Dry-Aged Rib-Eye, wie auch Rumpsteak, mögen wir am liebsten Medium-Rare oder Medium. Da es hier genau um diesen Cut geht, wollen wir dies aber auch nicht weiter vertiefen,  sonst wird dieser Post unendlich in die Länge gezogen. Eine Kerntemperatur von knapp 54-55°C ist in unseren Augen perfekt für ein solches Steak. Ich denke dies ist auch die Temperatur, die die meisten BBQ-Liebhaber bevorzugen. In der Sterneküche geht man bei Rindfleisch tatsächlich etwas höher und je nach Koch liegt man bei 56°C – 60°C. So hat jeder seine Vorlieben und wir widmen uns heute unserer Vorliebe. Euch sei aber gesagt, dass wir nach und nach nicht nur weitere Methoden sondern auch Herangehensweisen an ein gutes Steak zeigen werden.

Grillen / Garen…

Jetzt kommen wir zum Kernstück des Ganzen, dem Grillen!

Holt das Fleisch knapp 2 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank, damit es Zimmertemperatur annimmt.

Heizt euren Meateor Helios auf volle Hitze.

Wie schon erwähnt, ein dry-aged Steak würden wir vorher salzen, das Shio-Mizu-Aged Steak lassen wir vorher so wie es ist.

Grillt das Steak für gut 60-90 Sekunden (je nach Außentemperatur und Dicke) von jeder Seite, bis es eine leichte Kruste bekommt.

Um so nah wie möglich an den Keramikbrenner zu kommen, nutzt gerade bei dünneren Steaks unser Wenderost.

Danach lasst ihr das Fleisch am besten im Ofen bei 80-100°C Ruhen, bis ihr eine Kerntemperatur von 52°C habt.

Nun das Steak nochmal für 30 Sekunden von jeder Seite in den Helios, danach 2-3 Minuten ruhen lassen und fertig. Ihr habt nun ein toll gegartes Steak mit einer grandiosen Kruste.

Jetzt mit unserem Steak & Burger Pfeffer würzen und ihr habt das perfekte Steak!

Ihr wollt das Video dazu sehen? Dann geht auf unseren YouTube Channel:

P.S.: Dies ist wirklich nur eine Empfehlung und grobe Anleitung, denn je nach Cut, Fleischqualität, Außentemperatur, Reifeart und Rasse des Rindes kann das ganze schon variieren. Mit diesen Vorgaben sollten ihr aber die wichtigsten Punkte kennen, um das beste Ergebnis zu erzielen.

Auf den Fotos seht Ihr das Rib-Eye-Steak welches nach dieser Empfehlung zubereitet wurde und im Video ein entsprechendes Rumpsteak.

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